Fashion I

VOGUE ITALIA SELECTION

Eine kuratierte Auswahl prämierter Einzelarbeiten, die von Vogue Italia ausgezeichnet und veröffentlicht wurden. Von surrealen Studio-Inszenierungen über intime Tierporträts bis hin zu reduzierter High-Fashion-Fotografie: Jedes Bild steht für sich als eigenständiges Statement über Lichtführung, analoge Präzision und kompromisslose konzeptionelle Regie.

VENOM MAGAZINE // „I PUT A SPELL ON YOU“

Ein futuristisches Fashion-Editorial für das Pariser Venom Magazine, inszeniert in den architektonischen Unterwelten der Hamburger U-Bahn-Station HafenCity Universität. Avantgardistische Designs treffen auf hypnotisches Neonlicht, Maskeraden und städtische Symmetrie. Ein Spiel zwischen Sci-Fi-Ästhetik, visueller Magie und moderner Couture.

PHOTO COMPOSITIONS

Experimentelle Porträt- und Modefotografie an der Schnittstelle zu visueller Poesie. Durch außergewöhnliche Bearbeitungstechniken, Lichtbrechungen, chromatische Verschiebungen und Überlagerungen entstehen hypnotische Stimmungen. Eine Erkundung des Blicks, die das Analoge mit digitalen Interferenzen verschmelzen lässt.

PORTRAIT OF IRENE // JULIE SCHMID JEWELLERY

 

Eine zeitlose Porträtstudie voller Charakter, Würde und charismatischer Ausstrahlung. Als Teil der prämierten Image-Kampagne für Julie Schmid Jewellery fängt die Serie das Zusammenspiel von skulpturaler Schmuckkunst und authentischer Individualität ein – fernab klassischer Werbeklischees.

CAMPAIGN JULIE SCHMID JEWELLERY

Eine radikale Image-Kampagne an der Schnittstelle von „Surgical Avantgarde“ und kompromissloser Authentizität. Konzipiert, gecastet und fotografiert als Plädoyer für Vielfalt, inszeniert die Serie archäologisch anmutenden Schmuck an unterschiedlichsten Frauentypen. Vier Motive dieser Arbeit wurden von der Vogue Italia ausgewählt und veröffentlicht.

PLAY I // JULIE SCHMID JEWELLERY

Eine experimentelle Dekonstruktion der klassischen Schmuckpräsentation. Durch fragile Mehrfachbelichtungen, Überlagerungen und analoge Sepia-Texturen lösen sich die Grenzen des Porträts auf. Ein Spiel mit Wahrnehmung und der surrealen Präsenz skulpturaler Artefakte.

PLAY II // JULIE SCHMID JEWELLERY

Die Fortführung des visuellen Experiments im Spiel mit Farbe, Dynamik und Lichtbrechung. Durch kinetische Unschärfen, Farbschleier und Prismeneffekte treten die Motive in eine vielschichtige Bewegung. Eine ätherische Komposition, die Julie Schmids skulpturalen Schmuck in ein fließendes, dynamisches Licht taucht.

THE PINK SUIT // SMASHING THE PATRIARCH

Eine subversive, feministische Inszenierung eines rosa Spitzenoveralls. Mit ironischer Attitüde, absurden Requisiten und vollkommener Verhüllung bricht die Fotostrecke klassische Rollenbilder und Schönheitsideale auf. Ein avantgardistisches Statement über die Suche nach Identität und Befreiung.

THE PINK SUIT // UNDER THE GROUND

Die zweite Inszenierung führt in die sterile, neonbeleuchtete Tiefe des urbanen Untergrunds. Zwischen pinkfarbenen U-Bahn-Waggons, Haltestangen und Bahnsteigen verschmelzen High-Fashion-Silhouette und futuristic Underground-Vibes. Eine kompromisslose Performance über Anonymität, Raumüberschreitung und visuelle Ekstase.

THE PINK SUIT // JESUS IS ALWAYS A WOMAN IN PINK

Eine subversive, feministische Inszenierung eines rosa Spitzenoveralls. Mit ironischer Attitüde, absurden Requisiten und vollkommener Verhüllung bricht die Fotostrecke klassische Rollenbilder und Schönheitsideale auf. Ein avantgardistisches Statement über die Suche nach Identität und Befreiung.

THE PINK SUIT // NEW WAVE OR THE SOFT PINK TRUTH?

Eine dichte Öko-Dystopie und prophetische Vision: Der rosa Spitzenoverall trifft auf vertikale Pflanzenarrangements und Atemschutzmasken. Jahre vor der Corona-Pandemie entstanden, hinterfragt die Serie das fragile Verhältnis von Mensch, Natur und Umweltzerstörung. Ein poetischer Diskurs zwischen organischer Verletzlichkeit und radikalem Eigenschutz.

THE PINK SUIT // FAITE DE RÊVES

Das schillernde Finale der Serie als glamourös-surreale Utopie: Vor spiegelndem Pink-Metallic-Hintergrund prallen rote Boxhandschuhe, Sport-Headwear und Balaclavas auf zarte Spitzen-Texturen. Eine visuelle Exploration zwischen Kampfgeist, futuristischer Träumerei und der Konstruktion eigener Identitätswelten.

PROTECTED

Der Auftakt der Serie inszeniert eine futuristische Symbiose aus Panzerung und Makellosigkeit. Zwischen einem stacheligen Schulter-Artefakt, figurativen Ohrringen und übermäßig perfektionierter Haut erforscht die Strecke das Spannungsfeld von Schutz, Unnahbarkeit und visueller Isolation.

ROMANCELIGHTS

Ein Spiel aus Licht und ätherischer Romantik: In sanften Rosa- und Pastelltönen, träumerischen Lichtschleiern und fragilen Tüll-Texturen entfaltet sich eine schwebende Poesie. Markante, organische Schmuck-Kreationen setzen gezielte Kontraste zur zarten Leichtigkeit der Szenerie.

COLOURFULSPIRITS

Eine explosive, pop-kulturelle Dekonstruktion von Denim: Ein fransenbesetzter Denim-Mantel trifft auf Overknee-Lederstiefel und massive Statement-Schmuck-Ästhetik. Schrille Neon-Kontraste und knallige Farbfilter brechen das klassische Streetwear-Material in ein avantgardistisches, energetisches High-Fashion-Märchen.

REMEMBER

Eine analoge Zeitreise in die rohe Ästhetik der 70er-Jahre: Durch grobe Körnung, kalkulierte Bewegungsunschärfe und intime Nahaufnahmen fängt die Strecke Momente absoluter Wahrhaftigkeit ein – zwischen nostalgischer Ästhetik, glänzenden Overknees und flüchtigen Porträt-Fragmenten.

MINDCOVER

Eine kompromisslose Reflexion über Selbstschutz und die Brutalität der Außenwelt: Ein stacheliges Metall-Headpiece und abwehrende Elemente bilden eine architektonische Rüstung. Ein visuelles Visier zwischen archaischem Schild, chirurgischer Distanz und der Suche nach innerer Unversehrtheit.

OCEANIC BELOVED

Die erste gemeinsame Strecke vereint beide Models in einer surrealen Schaufensterpuppen-Ästhetik. In kontrastierenden Tüllkleidern, Corsagen-Elementen und meeresblauen Lichtreflexen erstarren die Figuren zu künstlichen Mannequins – ein Spiel mit Entfremdung, Symmetrie und starrer Perfektion.

TRAVEL

Eine futuristische Reise durch Schutz und Anonymität: Ein schuppenförmiges Jeans-Cape trifft auf abgedunkelte Visiere und verspielte Statement-Brillen. Die Strecke übersetzt das Thema Transformation und Unterwegssein in ein grafisches, hochästhetisches Spiel aus Schatten und Verhüllung.

PHOTOPHOBIA

Ein seltener, unpolierter Moment emotionaler Eruption im High-Fashion-Kontext: Ein offener Schlagabtausch zwischen zwei Protagonistinnen. Zwischen Zopfziehen, Schreien und verächtlichen Blicken bricht die Strecke mit den gewohnten Posen starrer Modestrecken und inszeniert Rivalität als rohe, humorvolle Performance.

ZORA

Eine mystische Metamorphose zwischen Couture und Mythos: Ein architektonisches, flügelartiges Haar-Headpiece formt eine monumentale Silhouette. Im Kontrast zu einem feurigen Tüllkleid, spitzen Elementen und Lichtreflexen erschafft die Strecke eine surreal-majestätische Figur von imperialer Strahlkraft.

NODE

Eine grafisch-geometrische Studie über Verflechtung und meditative Strenge: Vor kühlem Hintergrund bildet ein überdimensionierter Pan-Chang-Knoten das visuelle Zentrum. Das traditionell chinesische Flechtwerk symbolisiert als unendlicher Knoten den ewigen Kreislauf und die Verbundenheit aller Dinge – umgesetzt als avantgardistisches, skulpturales Fashion-Statement.

DON’T DO ANYTHING

Die Kunst der verordneten Reglosigkeit: Das Paradoxon des Nichttuns. Rücken an Rücken stehend, verschmelzen Schwarz-Weiß-Kontraste, strenge Haar-Silhouetten und feines Grafik-Make-up zu einer Feier der passiven Verweigerung und fokussierten Stille.

MOND UND WÄLDER

Eine märchenhaft-futuristische Inszenierung zwischen Naturmystik und Kriegerinnen-Poesie: Eine Performance vor surrealen Waldlandschaften. Das Zusammenspiel von zarter Spitze, grafischen Bein-Schnürungen und prismatischen Mondlicht-Reflexen erschafft ein verträumtes, aber kraftvolles Porträt einer modernen Waldgöttin.

HOME

Der private Raum als Bühne für Identität, Maskerade und surreale Alltagsfluchten. Home bricht mit häuslichen Klischees und entwirft ein intimes, eklektisches Universum: Zwischen Bibliotheken, Fechtmasken, skulpturalem Kopfschmuck und nackter Haut verschmelzen Intimität, Rollenspiel und avantgardistische Träumerei zu einer visuellen Odyssee im eigenen Zuhause.

MOND UND WÄLDER

High-Fashion im Bauch der Stadt: Vor der cinematischen Kulisse verlassener U-Bahn-Stationen inszeniert die Strecke opulente Spitze, skulpturale Formen und raues Großstadt-Licht. Ein kontrastreiches Spiel aus scharfer Symmetrie, flüchtiger Dynamik und urbaner Eleganz.

UNDERGROUND II

Die futuristische Fortsetzung unter Tage: Getaucht in kaltes Neonblau und azurblaue Kulissen wird die Architektur des U-Bahnhofs zur Kulisse einer dystopischen Modestudie. Mit avantgardistischen Gesichtsmasken und skulpturalen Silhouetten verschmelzen Mensch und Transitraum zu einer cyber-futuristischen Vision.

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