Art Showcase | KI-Video-Installation

LANGE NACHT DER INNOVATION UND KULTUR, Mannheim

Rückblick: „UNRUHIG BLEIBEN“ bei der Langen Nacht der Innovation und Kultur

KI als audiovisuelle Meuterei: Eine Revolution der Fürsorge im C-Hub Mannheim.

Inmitten der technologischen Aufbruchstimmung Mannheims durfte ich im Rahmen der „Langen Nacht der Innovation und Kultur“ mein Projekt „UNRUHIG BLEIBEN: Eine Revolution der Fürsorge“ präsentieren. Es war ein besonderer Abend, der gezeigt hat, dass Innovation weit über technische Optimierung hinausgeht – sie ist ein Werkzeug der Befreiung.

Das Projekt: High-End-Ästhetik trifft radikale Heilung

„UNRUHIG BLEIBEN“ ist mehr als eine Installation; es ist eine Einladung, die klinische Strenge der Moderne zu verlassen. In 26 filmischen Sequenzen seziert das Projekt die Strukturen männlicher Dominanz und setzt ihnen eine neue Ethik der Verbundenheit entgegen. Basierend auf den Werken wegweisender Denkerinnen wie Simone de Beauvoir, Silvia Federici und Donna Haraway, ruft die Arbeit Frauen zur biologischen und psychologischen Selbstbestimmung auf.

Während das AI-Business oft von lebloser Stock-Optik oder rein kommerziellen Formaten dominiert wird, zeigt diese Arbeit, was möglich ist, wenn Technologie auf ein radikales Konzept trifft. Dass der Raum bis zum Schluss gefüllt war, beweist: Wir hungern nach Inhalten mit „Seele“ und echter Relevanz.

Technik als politischer Akt

Wir müssen verhindern, dass die KI-Welt zu einer reinen Männer-Domäne wird, die veraltete Hierarchien in Algorithmen gießt. Wir brauchen die weibliche Perspektive in der Programmierung unserer Zukunft; andernfalls schreiben wir die Unterordnung einfach als festen Code fort. Heilung ist politisch – und die Besetzung technologischer Räume durch Frauen ist heute eine existenzielle Notwendigkeit.

Ein Dank an das Netzwerk

Die mediale Resonanz durch den SWR und das Magazin IT BOLTWISE bestätigt die Dringlichkeit dieses Diskurses. Ein herzlicher Dank gilt Niko Hoffmeister für die Einladung sowie den Teams von NEXT MANNHEIM und SOS Medien. Ein besonderes Dankeschön geht an Kathrin Krämer für ihre großartige Unterstützung und dem PORT25 für die Bereitstellung von Papier und Tinte.

Mannheim und Netzwerke wie das GIG7 beweisen, dass Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle einnimmt, wenn es darum geht, Kreativität und echtes Machertum zusammenzubringen.

Wir heilen nicht allein. Wir heilen im Wir.

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